Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 14.07.2016

„Ab ins Wasser“: Schwimmunterricht ein „voller Erfolg“

„Ab ins Wasser…“ hieß es für 92 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Biessenhofen-Ebenhofen und Aitrang-Ruderatshofen im Hallenbad Marktoberdorf.

Kinder und Gäste hatten beim Schwimmtag sichtlich großen Spaß.

Kinder und Gäste hatten beim Schwimmtag sichtlich großen Spaß.

Die Kinder der zweiten bis vierten Klassen absolvierten im Rahmen des vom Landkreis angestoßenen Projekts an neun Stationen einen spielerischen Wettbewerb, an denen sie ihr im Schwimmunterricht Erlerntes zeigen konnten.
 
In ihrem Tun positiv bestärkt wurden sie durch Worte von Landrätin Maria Rita Zinnecker und Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. „Es ist von enormer Wichtigkeit, dass Kinder schwimmen lernen. Daher ist dieses Projekt ein voller Erfolg“, sagt Landrätin Zinnecker. Die Landrätin und Dr. Hell überreichten auch Urkunden an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Die Helfer der Kreiswasserwacht Ostallgäu, der DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu, des Gesundheitsamtes am Landratsamt Ostallgäu und der Mittelschule Obergünzburg sowie die Schulvertreter blicken auf einen positiven Vormittag zurück. Bernhard Meyer, Kreisobmann Schwimmen und Organisator des Schwimmtages, zeigte sich ebenso sehr zufrieden über den Veranstaltungsverlauf.
 
Im Rahmen des Projektes „Ab ins Wasser… Wer schwimmt kommt an!“ nahmen die Kinder dieses Schuljahr erstmalig am Schwimmunterricht teil. Hierbei wurde personelle Unterstützung durch die DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu geleistet. Der Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) Daniel Pavlidis war insgesamt an 15 Grundschulen und Förderzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren im Einsatz. Rückblickend kann er einige Erfolgserlebnisse verzeichnen: „Die Kinder haben ihre Schwimmkenntnisse verbessert oder schwimmen gelernt.“ Andere wiederum hätten ihre große Scheu vor dem Wasser verloren und Freude am Schwimmen gewonnen. Die Finanzierung des Bufdi als auch teilweise des Schwimmtages erfolgte über die Gesundheitsinitiative „Gesund.Leben.Bayern.“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.
 
Neben dem ganzjährigen Schwimmunterricht wurde seitens der Wasserwacht Ortsgruppe Kaufbeuren über das Schulamt Ostallgäu/Kaufbeuren ein Schwimmkurs für Lehrer zum Bronzenen Rettungsschwimmerabzeichen angeboten. Das Abzeichen ist Voraussetzung für die Durchführung von Schwimmunterricht. 
 
Hintergrund des Schwimmprojektes ist die steigende Tendenz der Nichtschwimmer. Laut DLRG können fast 50 Prozent der Acht- bis Zehnjährigen nicht mehr schwimmen. Aufgrund des insgesamt positiven Projektverlaufs ist eine Weiterführung im neuen Schuljahr geplant. Sollte die DLRG einen neuen Bufdi finden, wollen die Verantwortlichen erneut Schulen ins (Projekt-)boot holen. Auf dass es wieder heißen mag: „Ab ins Wasser…“ denn „Wer schwimmt kommt an!“

Mitteilung vom 13.07.2016

Landschaftspflegeverband (LPV): Artenschwund muss aufgehalten werden

Bei der Mitgliederversammlung des LPV Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker einen Überblick über die Tätigkeiten und die Projekte des Vereins gegeben.

Die Aufgaben des LPV Ostallgäu sind in den vergangenen Jahren zunehmend vielfältiger geworden. Neben dem Grundgeschäft – der Organisation verschiedenster Landschaftspflegearbeiten – gibt es auch mehrere Sonderprojekte. So ist der Landschaftspflegeverband von der Regierung von Schwaben mit der Umsetzung einiger Managementpläne beauftragt, die gerade für die Flora-Fauna-Habitat-Gebiete des Landkreises erstellt wurden. Das „Allgäuer Streueprojekt“ läuft bereits seit 2013 unter Federführung des LPV. Projektkoordinator Uwe Kießling berichtete von der erfolgreichen Überzeugungsarbeit und den Fortschritten bei der „Veredelung“ der Streue, die sie wieder zu einem begehrten und gegenüber Stroh auch konkurrenzfähigen Produkt gemacht hat. Das Projekt, das Ende des Jahres ausläuft, wird auf der Allgäuer Festwoche im August noch einmal der Öffentlichkeit präsentiert.
 
Umweltbildungsprojekt für Kinder und Jugendliche
 
Weitere neue Arbeitsgebiete des LPV sind ein Umweltbildungsprojekt für Kinder und Jugendliche, das in der Gemeinde Pfronten initiiert wird, und ein Wiesenbrüterprojekt im nördlichen Landkreis. Auch für die Erhaltung und Neuschaffung blütenreicher Wiesen möchte sich der LPV in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde verstärkt einsetzen.
 
Die neue LPV-Geschäftsführerin Annette Saitner sagte, dass der anhaltende Artenschwund und der weitere Qualitätsverlust von Biotopen dringend aufgehalten werden müssen. Der kooperative Naturschutz, insbesondere die Landschaftspflege, spiele dabei eine wichtige Rolle. Damit für bisherige und auch neue Landschaftspflege- und Naturschutzprojekte ausreichend Geld zur Verfügung steht, sei eine deutliche Erhöhung der entsprechenden Finanzmittel im bayerischen Doppelhaushalt 2017/18 nötig. Dafür setzen sich die bayerischen Landschaftspflegeverbände und der Bayerische Bauernverband gemeinsam ein. Landrätin Zinnecker unterstrich diese Forderung und appellierte an alle Anwesenden, sich ebenfalls dafür zu engagieren. Schließlich sei die „schöne Landschaft unser großes Kapital im Ostallgäu“.

Mitteilung vom 12.07.2016

Solidarität ist Trumpf

Bei ihrem Besuch in Stöttwang hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker über aktuelle Themen der Gemeinde informiert - von der Abfallentsorgung bis zum Ärztehaus.

Bei der Besichtigung des Ärztehauses (v. l): Stöttwangs Bürgermeister Christian Schlegel, Dr. Marion Ambrosch und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildquelle: Gemeinde Stöttwang

Bei der Besichtigung des Ärztehauses (v. l): Stöttwangs Bürgermeister Christian Schlegel, Dr. Marion Ambrosch und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildquelle: Gemeinde Stöttwang

Sehr zufrieden zeigten sich Schlegel und Zinnecker mit dem Wertstoffhof in Stöttwang. Die Einrichtung funktioniere sehr gut, sagte Schlegel und Zinnecker fügte hinzu, dass die Zusammenarbeit von Landratsamtsseite sehr gelobt werde. Im Wertstoffhof Stöttwang können außer Altpapier, Altmetall und Verpackungen auch viele weitere Abfallarten entsorgt werden. Der Landkreis Ostallgäu unterhält in jeder seiner 45 Gemeinden mindestens einen Wertstoffhof.
 
Bedauern äußerte Schlegel beim Thema Geldautomat. Die Gemeinde sei seit Herbst ohne einen solchen Automaten. Er bitte um Einflussnahme über den Verwaltungsrat der Sparkassen für eine Politikänderung zugunsten des ländlichen Raumes. Zinnecker: „Sofern es wirtschaftlich vertretbar ist, sollten die Banken auch in kleineren Gemeinden, in denen Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind, Geldautomaten betreiben und so ihre Verantwortung für die Kunden im ländlichen Raum wahrnehmen. Die Banken sind für die Menschen da und nicht anders herum!“
 
Weiteres Thema war der Tourismus. Schlegel: „Ich möchte den Tourismus in Stöttwang aufbauen. Dabei hoffe ich auch auf Unterstützung durch das Landratsamt.“ Zinnecker verwies Schlegel auf den Tourismusverband Ostallgäu, in dem Stöttwang bislang noch kein Mitglied ist. „Der Tourismusverband hat gerade erst sein touristisches Gesamtkonzept Schlosspark umgesetzt. Ich bin mir sicher, dass auch Stöttwang von diesem gemeinsamen Konzept profitieren könnte“, sagte Zinnecker, die auch Vorsitzende des Tourismusverbandes Ostallgäu ist. Zum Ausbau der Attraktivität des Ortes für Einheimische und Gäste hat die Gemeinde vor kurzem den so genannten Adlerstadel gekauft. Bei der gemeinsamen Besichtigung erläuterte Schlegel, dass dieser in nächster Zeit renoviert wird und als Veranstaltungsort dienen soll.
 
Besichtigt wurde auch das neue Ärztehaus, in dem bereits eine Zahnarztpraxis und eine Sprachtherapeutin erfolgreich angesiedelt werden konnten.

Mitteilung vom 11.07.2016

Landkreis unterstützt Notarztkurs mit 10.000 Euro

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat grünes Licht für die Bezuschussung des Notarztkurses der Kliniken Ostallgäu/Kaufbeuren gegeben.

„Wir werden die Fortbildung auch dieses Jahr wieder mit 10.000 Euro fördern. Notärzte retten Leben und engagieren sich für unser Gesundheitswesen in besonders großem Maß. Das verdient Anerkennung und Unterstützung“, sagt Zinnecker.
 
Der Lehrplan des Notfallkurses richtet sich nach Empfehlungen der Bundesärztekammer zur Ausbildung von Notfallmedizinern. Inhalte sind unter anderem Notfälle am Herzen, Leitsymptom Atemnot oder der Intensivtransport. Der Kurs wird veranstaltet von den Klinken Ostallgäu/Kaufbeuren. Im vergangenen Jahr nahmen an dem Kurs 27 Ärzte teil, von denen 13 an den Kliniken Ostallgäu/Kaufbeuren angestellt waren und sieben in der Region Allgäu praktizieren. Insgesamt wurden bisher 71 Ärzte zu Notärzten weiterqualifiziert, davon 33 aus dem Ostallgäu beziehungsweise Kaufbeuren.
 
Für ein Missverständnis bezüglich der Unterstützung des Kurses durch den Landkreis sorgte ein Bericht der Allgäuer Zeitung am 20. Juni 2016. In dem Bericht äußerte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse die Vermutung, dass der Landkreis Ostallgäu die Unterstützung noch prüfe, weil die „Teilnehmer nicht auch automatisch Notarztdienst in der Region leisten müssen“. Tatsächlich lag dem Landkreis zu diesem Zeitpunkt aber noch keine konkrete Information vor, welcher Veranstalter den kommenden Kurs ausrichten wird. Mittlerweile steht fest, dass die Kliniken den Notarztkurs weiter durchführen werden.

Mitteilung vom 08.07.2016

Fünf Ostallgäuer Orte nehmen an „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ teil

Es treten die Gemeinden Wald, Lengenwang und Osterzell, Markt Kaltental und Halblech an.

Jury-Begehung beim Dorfwettbewerb 2013 in Aufkirch

Jury-Begehung beim Dorfwettbewerb 2013 in Aufkirch

Der Ortsteil Aufkirch des Marktes Kaltental hat bereits im Jahr 2013 auf Kreisebene teilgenommen, ebenso wie die Gemeinde Wald, die bereits in den 90er Jahren am Wettbewerb teilgenommen hat. Dagegen waren die Gemeinden Lengenwang, Osterzell und der Ortsteil Unterreithen bisher noch nicht beim Wettbewerb dabei. Die fachliche Bewertungskommission setzt sich aus Ostallgäuer Experten zusammen: In ihr sind Fachleute aus den Gemeinden, aus dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, aus dem Bauwesen, aus dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem fachlichen Naturschutz vertreten.
 
Viele verschiedene Punkte zur Bewertung
 
Diese Fach-Kommission wird bereits im Juli die Teilnehmerorte besuchen und bewerten. Zunächst wird dabei eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes gemacht. Kriterien wie beispielsweise Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, Naherholung und Arbeitsplätze sind dabei genauso wichtig wie die Entwicklung des Ortskerns oder der Umgang mit historischer, denkmalgeschützter Bausubstanz. Auch werden die Existenz von Dorftraditionen und Brauchtum, das aktive Vereinsleben, die Integrations-Angebote und die Aktivitäten für Jugendliche und Senioren mit erfasst. Mitentscheidend sind auch die Erhaltung und Pflege von regionstypischen Landschaftselementen und die naturnahe Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Straßen, Schulen, Kindergärten und Friedhöfen. Der 26. Bayerische Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ (2016 – 2019) ist ein Wettbewerb für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Mit ihm sollen besondere Ideen zur Entwicklung der Dörfer herausgestellt und bestärkt werden. Jedes Dorf hat ganz unterschiedliche Voraussetzungen, deshalb ist es wichtig, als Gemeinde die eigenen Stärken in allen Bereichen zu kennen.
 
Weitere Informationen zu den teilnehmenden Gemeinden unter: www.wald-allgaeu.de, www.lengenwang.de, www.osterzell.de, www.markt-kaltental.de und www.halblech.de. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Webseite der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, LWG unter www.lwg.bayern.de (Dorfwettbewerb) oder bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu.

Mitteilung vom 08.07.2016

„Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“ Landkreis startet in die Inklusion

Am 14. Juli stellt der Landkreis Ostallgäu den kommunalen Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ zur Inklusion von Menschen mit Behinderung vor.

Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr im Modeon in Marktoberdorf statt, ist barrierefrei und bietet viele Mitmachmöglichkeiten. Schirmherrin ist Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung.
 
Menschen mit und ohne Behinderung wohnen als Nachbarn Tür an Tür, arbeiten im Unternehmen oder Betrieb als Kollegen zusammen und verbringen gemeinsam die Freizeit. Das bedeutet konkret Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Dazu müssen Barrieren im Alltag abgebaut und Bewusstsein für Inklusion geschaffen werden. Wie das im Landkreis gelingt – damit haben sich über einhundert betroffene und nicht betroffene Bürger, Fachleute, Vertreter von Verwaltung und anderen Organisationen intensiv im Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ beschäftigt. In ihm sind über einhundert Maßnahmen, Ideen und Projektvorschläge enthalten. Diese sollen nun mit breiter Beteiligung der Bürger und der Fachleute umgesetzt werden.
 
Rolli-Parcours und Dunkelzelt: Neues entdecken
 
Startschuss dafür ist die Veranstaltung „Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“, bei der die Öffentlichkeit über den Aktionsplan informiert wird. Begleitet wird die Veranstaltung von einem Rahmenprogramm, das zum Mitmachen einlädt. So kann man einen Rolli-Parcours meistern, sich im Dunkelzelt ohne zu sehen zurechtfinden und an Sinnesstationen mit Tast- und Geruchssinn Neues entdecken. Die Veranstaltung ist für alle offen und barrierefrei. Neben einer Gebärdendolmetscherin stehen eine induktive Höranlage und Informationen in leichter Sprache zur Verfügung. Wer einen besonderen Assistenzbedarf hat oder Fragen, kann sich beim Inklusionskoordinator des Landkreises, Dr. German Penzholz, unter Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail german.penzholz(at)lra-oal.bayern.de melden.

Mitteilung vom 06.07.2016

Unterthingau: Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 10

Die Straße ist vom 11.7. bis voraussichtlich 5.8. nur halbseitig befahrbar. In der ersten Augustwoche ist sie für die Asphaltierungsarbeiten komplett gesperrt.

Zunächst werden diverse vorbereitende Instandsetzungsarbeiten und Anpassungen im Randbereich der Fahrbahn erledigt. Hierbei kann der öffentliche Verkehr die Baustelle passieren, es ist jedoch mit kurzen Wartezeiten zu rechnen. Für das abschließende Aufbringen der Asphaltdeckschicht wird die Marktoberdorfer Straße für den angegebenen Zeitraum im August komplett gesperrt.
 
Nur bei trockener Witterung
 
Da die Bauarbeiten nur bei trockener Witterung möglich sind, können witterungsbedingt weitere Anpassungen der Sperrungsdauer nicht ausgeschlossen werden. Eine geplante Umleitung des Verkehrs ab Unterthingau über Oberthingau – Engratsried – Geisenried zurück nach Unterthingau/Aitrang beziehungsweise weiter nach Marktoberdorf wird frühzeitig eingerichtet.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 06.07.2016

Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 3 südlich von Oberthingau

Bis auf weiteres bleibt die Fahrbahn für den öffentlichen Verkehr unter Geschwindigkeitsbeschränkung befahrbar.

Vom 11. Juli bis voraussichtlich November 2016 stellt der Landkreis Ostallgäu den letzten Bauabschnitt der Kreisstraße OAL 3 zwischen Oberthingau und Görisried fertig.
 
Der Landkreis erwartet von dieser Maßnahme am letzten Bauabschnitt eine erneute Verbesserung der Verkehrssicherheit. Ebenfalls wird im Zuge dieser Bauarbeiten gemeinsam mit dem Markt Unterthingau ein neuer Rad- und Gehweg vom Kreisverkehr bei Oberthingau bis zur Abzweigung nach Beilstein realisiert. Damit wird der Lückenschluss des Wertachradweges geschaffen.
 
Eine geplante Umleitung des Verkehrs ab voraussichtlich 22. August von Oberthingau über Engratsried – B 472 – Thalhofen – Wald – Görisried und umgekehrt wird frühzeitig bekanntgegeben.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 29.06.2016

Mobile Sammlung von Problemstoffen

Für die umweltgerechte Entsorgung von Problemabfällen organisiert das Landratsamt Ostallgäu ab 9. Juli wieder eine mobile Sammlung.

Bürgerinnen und Bürger können alte Farben, Lacke, Holzschutz- und Desinfektionsmittel und weitere umweltgefährdende Stoffe dann beim sogenannten „Problemstoffmobil“ abgeben. Das Problemstoffmobil macht in Obergünzburg, Buchloe, Füssen, Pfronten und Marktoberdorf Station.
 
Bei der mobilen Problemstoffsammlung werden haushaltsübliche Mengen an Abbeiz- und Lösemitteln, Chemikalien aus dem Hobbybereich (zum Beispiel Fotochemikalien, Experimentierkästen), flüssige Farben und Lacke, Frostschutzmittel, Holzschutzmittel, Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, quecksilberhaltige Produkte wie Thermometer, Barometer, Batterien und Akkus, FCKW-haltige Spraydosen, Wachse, Fette, Klebstoffe sowie Medikamente und ähnliches entgegen genommen.
 
Persönlich an Mitarbeiter übergeben
 
Die Problemstoffe sollen – wenn möglich – in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und nicht miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Das Landratsamt bittet darum, die Abfälle immer einem Mitarbeiter des Problemstoffmobils persönlich zu übergeben.
 
Nicht angenommen werden PUR-Schaumdosen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Sie können an allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden. Ebenfalls nicht angenommen wird Altöl (Rückgabe an die Verkaufsstelle). Einfache Problemabfälle wie Akkus und Batterien, Farben, Lacke, Altmedikamente und FCKW-haltige Spraydosen können auch ganzjährig an den stationären Sammelstellen am Abfallentsorgungszentrum in Marktoberdorf, am Wertstoffhof in Füssen und an der Hausmülldeponie in Oberostendorf abgegeben werden.

 

Die Daten

 

 Datum

Standort

 Stellplatz

Uhrzeit
9. JuliObergünzburgBauhof9 - 11 Uhr
Buchloe

Parkplatz an der

Eschenlohstraße

13 - 15 Uhr
16. JuliFüssen

Festplatz, Kemptener

Straße

9 - 11 Uhr
Pfronten

Wertstoffhof,

TSV-Vereinsheim

12.20 - 14.20 Uhr
23. JuliMarktoberdorfParkplatz Landratsamt9 - 12 Uhr
Mitteilung vom 28.06.2016

Tourismus im Ostallgäu auf Rekordniveau

Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes präsentierte Landrätin Maria Rita Zinnecker die positive Entwicklung der Tourismuszahlen im Ostallgäu.

Mit dem „Erlebnisraum Schlosspark“, der Zertifizierung als ADFC-RadReiseRegion und der Klassifizierung der Schlosspark-Runde als 5-Sterne-Qualitätsradroute wurden auch Strategien und Projekte für die Zukunft vorgestellt.
 
Nach Angaben des Tourismusverbandes stiegen die Übernachtungen um vier Prozent auf 4.192.574 und die Ankünfte um 6,8 Prozent auf 1.219.123. Zu den positiven Ergebnissen bei Ankünften und Übernachtungen kam eine Steigerung der durchschnittlichen Bettenauslastung von 130 auf 135 Tage. Auch bei der Zahl der Beschäftigten hat sich die positive Entwicklung in über 100 zusätzlichen Arbeitsplätzen niedergeschlagen. Das Ostallgäu konnte damit an die Steigerungen aus dem Vorjahr anschließen. Bayernweit liegt das Ostallgäu mit dieser Entwicklung über dem Durchschnitt.
 
Als übergreifendes Konzept für die Vermarktung der Angebote hat der Tourismusverband den Erlebnisraum Schlosspark entwickelt und eingeführt. „Sowohl beim Schlosspark als auch bei den konkreten touristischen Angeboten haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Qualität gelegt“, sagte Zinnecker. Ergebnis: Auf der ITB, der größten Tourismusmesse weltweit, wurde das Ostallgäu als ADFC-RadReiseRegion Schlosspark im Allgäu zertifiziert und die neue Schlossparkradrunde im Allgäu ist als 5-Sterne-Qualitätsradroute klassifiziert.
 
Ergänzend wurden weitere Projekte und deren Entwicklung vorgestellt: Die Königscard verzeichnet weiter Zuwächse, das Projekt „Allgäu mobil im Schlosspark“, bei dem Gäste kostenlos mit Bus und Bahn fahren können, ging von der Pilotphase in den Regelbetrieb über und mit „allgäuWLAN im Schlosspark“ haben Gäste in der Nähe eines allgäuWLAN-Hotspots freien Internetzugang.
 
„Wir stehen touristisch heute besser da als je zuvor“, sagte Zinnecker. „Die Erlebnisraumstrategie unter dem Dach der Marke Allgäu hat sich bewährt und soll mit weiteren Projekten und Maßnahmen konsequent und nachhaltig umgesetzt werden.“

Mitteilung vom 22.06.2016

Schiff ahoi für 175 Ehrenamtliche

„Im Ehrenamt für unser Ostallgäu!“: Unter diesem Motto nahmen ehrenamtlich engagierte Bürger an einer Abendfahrt auf dem Forggensee teil.

Landrätin Rita Maria Zinnecker (zweite von links) und Ehrenamtsbeauftragter Karl Bosch (links) begrüßen Ehrenamtliche auf der „MS Füssen“ zu einer abendlichen Rundfahrt auf dem Forggensee. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Rita Maria Zinnecker (zweite von links) und Ehrenamtsbeauftragter Karl Bosch (links) begrüßen Ehrenamtliche auf der „MS Füssen“ zu einer abendlichen Rundfahrt auf dem Forggensee. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zur Schifffahrt eingeladen hatte die Ostallgäuer Landrätin Rita Maria Zinnecker. Während der zweistündigen Rundfahrt konnten die Teilnehmer die Ostallgäuer Landschaft erkunden. Kapitän Dirk Schranz gab zudem viel Wissenswertes rund um die Entstehung des Forggensees bekannt.
 
„Erst Sie geben unserer Gesellschaft ein freundliches Gesicht.“ Mit diesen Worten begrüßte Landrätin Zinnecker die rund 175 Gäste auf der MS Füssen. „Staat und Kommunen können nicht alles leisten. Erst mit dem Ehrenamt als Dach werden die Mauern staatlicher Grundversorgung zu einem stabilen Haus“, sagte Zinnecker weiter.
 
Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Weitere Unterstützungen für die Ehrenamtlichen durch den Landkreis sind unter anderem die Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die alle zwei Jahre neu verliehen wird und die Servicestelle Ehrenamt, die Ehrenamtlichen bei Fragen rund um ihr Amt zur Seite steht.
 
Dass die Teilnehmer mit der Veranstaltung zufrieden waren, zeigten die Kommentare: „Obwohl ich gebürtiger Ostallgäuer bin, habe ich noch nie an einer Schifffahrt auf dem Forggensee teilgenommen. Es war einfach ein tolles Erlebnis“, sagte einer der Teilnehmer. Ein weiterer: „Das war eine gute Idee. Vielen Dank dafür!“

Mitteilung vom 21.06.2016

Gewinnspiel bergaufland Ostallgäu auf der MIR: Die Gewinner stehen fest

Bei dem Gewinnspiel konnten die Teilnehmer ihr Wissen über LEADER geförderte Projekte im Ostallgäu testen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Heiko Gansloser, Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ bei der Ziehung der Gewinner. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Heiko Gansloser, Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ bei der Ziehung der Gewinner. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu.

„Die Messe MIR war für uns ein voller Erfolg! Unser Stand hat sehr großen Anklang gefunden“, sagt Heiko Gansloser, Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“.
 
Die LAG stellte ihre Arbeit in der und für die Region auf der diesjährigen Verbrauchermesse MIR in Marktoberdorf vor. Am Stand der LAG im Modeon wurde über die Ziele der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) als auch über Fördermöglichkeiten informiert. Besonders interessierten sich die Besucher für die bereits realisierten Projekte. Die eigens eingerichtete Fotoecke mit der Schlosspark-Logenbank des Kooperationsprojekts Wandertrilogie Allgäu wurde für zahlreiche Erinnerungsfotos genutzt.
 
Besucher-Magnet: Gewinnspiel
 
Bei dem Quiz waren über LEADER geförderte Projekte zu erraten. Zur Verlosung standen zwanzig Sachpreise, die von LEADER-Projekten zur Verfügung gestellt wurden. Dazu gehörten Eintrittskarten der Südsee-Sammlung Obergünzburg, Film-DVDs über die Mächlerwelten Allgäu der Gemeinde Pfronten, Gutscheine für eine Besichtigung der Sennerei Lehern in Hopferau sowie Eintrittskarten für die Erlebnisimkerei inklusive Führung der Gemeinde Seeg.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker, erste Vorsitzende der LAG bergaufland Ostallgäu e. V., übernahm die Aufgabe der Glücksfee: „In unserer Region kann man viel erleben und lernen. Die Preise geben hiervon eine interessante Kostprobe. Allen Gewinnern wünsche ich viel Freude!“ Die Gewinner werden von der Geschäftsstelle des bergaufland Ostallgäu e. V. benachrichtigt.
 
Weitere Informationen zur LAG stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit.

Mitteilung vom 16.06.2016

Zweckverband Allgäuer Moorallianz tagt zu aktuellen Projekten

In der jährlichen Zweckverbandsversammlungberichteten die Mitarbeiter über die Fortschritte in Sachen Moorrenaturierung, Landwirtschaft und Tourismus.

Moorerlebnis Elbsee

Moorerlebnis Elbsee

Ebenfalls auf dem Programm der Sitzung im Landratsamt Ostallgäu am 14.06.2016 standen die Feststellung der Jahresrechnung 2015, die Entlastung der Vorsitzenden und der Verwaltung sowie der Beschluss über den Haushalt 2016.
 
Zum Sachstand des Naturschutzgroßprojektes berichtete der Projektleiter Dr. Ulrich Weiland über den erfolgten Ankauf von Moorflächen sowie die laufenden und geplanten Renaturierungsmaßnahmen. Ein Arbeitsschwerpunkt sei in diesem Jahr außerdem die Pflege von artenreichem Extensivgrünland durch Wiederaufnahme oder Optimierung der Mahd oder Beweidung.
 
Der seit 15.2.16 neu eingestellte Kollege im Team, David Schäling, berichtete über die laufenden und geplanten Aktivitäten im Bereich Ländliche Entwicklung. Dieser Teilbereich des chance.natur-Projektes soll aufgrund der auslaufenden Förderung bis Ende 2016 zum Abschluss gebracht werden.
 
Als letzter Baustein der Moorwelten Allgäu wurde am 20. Mai 2016 der Moorerlebnisweg am Elbsee eröffnet. Über die touristischen Projekte hinaus berichtete Schäling auch von der Bildungsarbeit zum Thema „torffrei Gärtnern“ und den Erfolgen der Allgäuer torffreien Blumen- und Pflanzerde. Auch die landwirtschaftlichen Themen, nämlich das 50-Höfe-Programm sowie das Streueprojekt der Landschaftspflegeverbände im Allgäu wurden beleuchtet. Beide Teilprojekte werden zum Jahresende auslaufen. Die Abschlussveranstaltung des Streueprojektes wird auf der diesjährigen Festwoche stattfinden.
 
Die Versammlung stellte die Jahresrechnung 2015 fest und entlastete die Vorsitzende – die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker – und die Verwaltung einstimmig, zugleich wurde – ebenfalls einstimmig – der Haushalt mit einem Gesamtvolumen von 952.700 € für 2016 beschlossen.
 
Die Allgäuer Moorallianz wird im Rahmen des Bundesprojekts „chance.natur“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) gefördert.

Mitteilung vom 15.06.2016

Energieeffizienz als Erfolgsfaktor für Unternehmen

„Absolut interessant und notwendig“: Die rund 40 Wirtschaftsbotschafter des Landkreises waren sich über die Bedeutung der Energieeffizienz einig.

V. l. n. r.:  Prof. Dr.-Ing. Bernd Biffar, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Manfred Grundner. Bildquelle: Otto Bihler Maschinenfabrik

V. l. n. r.: Prof. Dr.-Ing. Bernd Biffar, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Manfred Grundner. Bildquelle: Otto Bihler Maschinenfabrik

Gemeinsam mit Landrätin Maria Rita Zinnecker besuchten sie drei Firmen, die bereits in vorbildlicher Weise Maßnahmen zur Energieeffizienz umsetzen. „Mich beeindruckt, wie viel bereits mit geringen Investitionen erreicht werden kann“, sagte Zinnecker.
   
Erste Station der Rundreise war Brennpunkt Energie bei Ruderatshofen. Das Biomasseheizkraftwerk mit einer Leistung von 21 Megawatt gehört zu den größten im Allgäu. Die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme wird für Fernwärme und zur Trocknung von Futtermittel und Holzbrennstoffen verwendet. Am Ende steht eine Ausnutzung der Wärmeenergie von über 90 Prozent. Der Eigenbedarf an Strom ist dank einer ergänzenden PV-Anlage zu 96 Prozent gedeckt.
 
Weltneuheit an der Iller
 
Neuland betreten die Allgäuer Überlandwerke: Mit dem Illerkraftwerk Au stellte AÜW-Geschäftsführer Michael Lucke den Botschaftern das weltweit erste Wasserkraftwerk mit VLH-Technik in einem Gebirgsfluss vor (VLH = very low head: Durch einen großen Turbinendurchmesser können selbst geringste Fallhöhen genutzt werden). Das Kraftwerk versorgt mit einer Jahresleistung von rund 3,9 Millionen Kilowattstunden etwa 1100 Haushalte.
 
Kleiner Aufwand, große Wirkung
 
Den Abschluss bildete ein Vortrag von Professor Dr.-Ing. Bernd Biffar (Hochschule Kempten) im Füssener Werk der Firma Otto Bihler Maschinenfabrik. Laut Biffar kann die Energieeffizienz schon mit einfachsten Maßnahmen, wie etwa dem Reinigen von Kühlkomponenten, deutlich gesteigert werden. Biffar plädierte außerdem für einen intelligenten Betrieb der effizienten Anlagen und fügte hinzu: „Scheuen Sie sich nicht, sich bei der Realisierung auch mal Unterstützung von außen zu holen!“
 
Manfred Grundner, Geschäftsführer der Firma Bihler sagte: „Der intelligente Umgang mit Energie wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.“ Mit dem größten Eigenverbrauchs-Sonnenkraftwerk im Allgäu, das 720.000 Kilowattstunden pro Jahr liefert, deckt das Unternehmen bis zu 70 Prozent seines Strombedarfs.
  
Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk erhalten Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de
 
Mehr Informationen zu geplanten Maßnahmen im Landkreis unter http://www.klimaschutz-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 13.06.2016

40 Jahre Schwangerschaftsberatung durch die Gesundheitsämter in Bayern

2015 haben die Fachkräfte der Bayerischen Schwangerschaftsberatung in den Gesundheitsämtern über 36.000 Frauen und Männer beraten.

Bei ihren Beratungen haben sie über 72.000 Beratungsstunden absolviert. Dazu gab es noch über 21.000 Beratungen am Telefon, online oder über Mailkontakt - eine echte Erfolgsgeschichte. "Die Hilfsangebote sind vielseitig, die Beratungsstellen bei den Landratsämtern sorgen für kurze Wege - nur zwei Gründe, warum dieses Angebot der Schwangerschaftsberatung quer durch alle Bevölkerungsschichten gerne in Anspruch genommen wird", so Bayerns Familienministerin Emilia Müller.
 
Die Beratungsstellen gehen mit der Zeit: war früher das Ausstellen einer Beratungsbescheinigung für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch in etlichen Fällen die Motivation, einen Berater aufzusuchen, ergibt sich heute ein völlig anderes Bild. Adoption und vertrauliche Geburt sind heute wichtige Themen, aber auch der medizinische Fortschritt macht sich bemerkbar: die Themen Pränataldiagnostik, Präimplantationsdiagnostik und unerfüllter Kinderwunsch gewinnen zunehmend an Bedeutung. "Auch die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre, zum Beispiel die Stärkung der Väterrechte und der frühere Wiedereinstieg der Mütter in den Beruf schlagen sich als Themen in den Beratungsstellen nieder", so die Ministerin. Natürlich werden aber auch weiterhin alle Fragen zu Schwangerschaft, Verhütung, Sexualität und Familienplanung beantwortet. "Dabei können Ratsuchende wählen, ob Sie den direkten Kontakt zu einem Berater suchen oder lieber per Mail Fragen stellen - geholfen wird ihnen auf jeden Fall", so Müller abschließend.
 
Sie wollen die ganze Bandbreite der Schwangerschaftsberatungsstellen kennenlernen oder eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden?
 
Alle Informationen dazu hier: www.schwanger-in-bayern.de.

Mitteilung vom 10.06.2016

Lokale Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ stellt sich auf Verbrauchermesse MIR 2016 vor

Am Stand der LAG im Foyer des Modeons (Stand Nummer 86) werden sowohl die Ziele als auch umgesetzte Projekte vorgestellt.

Am Stand der LAG bergaufland Ostallgäu e. V. stehen für Interessierte zahlreiche Informationen über das „bergaufland“, die aktuelle Lokale Entwicklungsstrategie 2014 - 2020 sowie über bereits realisierte Projekte im Ostallgäu und darüber hinaus zur Verfügung. Als Gelegenheit für einen Messeschnappschuss steht in der Fotoecke eine Logenbank des Kooperationsprojekts Wandertrilogie Allgäu inklusive Neuschwanstein-Hintergrund bereit. Bei einem Quiz kann das Wissen über die Region spielerisch überprüft und erweitert werden. Darüber hinaus stehen die Regionalmanager des Landkreises Ostallgäu für Fragen zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 und möglichen Beteiligungsmöglichkeiten bereit.


LES 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent

 

Besucher können sich außerdem über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 informieren. Projektideen, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können nach wie vor eingereicht und gegebenenfalls gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein als Orientierungswert 1,1 Millionen Euro für sogenannte Einzelprojekte und zusätzlich 400.000 Euro Fördermittel für sogenannte Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent. Bisher wurden bereits insgesamt 15 Projekte, davon zehn sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu und fünf Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. 
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen stehen das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu beziehungsweise die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Die MIR findet vom 17. bis 19. Juni 2016 im Modeon in Marktoberdorf statt.

Mitteilung vom 07.06.2016

Verein-Vereint-Integriert: Wie die Integration von Flüchtlingen gelingt

Das Landratsamt hat auf der Veranstaltung Verein-Vereint-Integriert darüber informiert, wie die Integration von Flüchtlingen in Vereinen am besten funktioniert.

Ostallgäuer Vereinsvertreter informierten sich zur Integration von Flüchtlingen über den Sport. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Ostallgäuer Vereinsvertreter informierten sich zur Integration von Flüchtlingen über den Sport. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die Referenten Andreas Baumeister und Tobias Scherbaum, gaben Einblicke in die praktische Arbeit mit Flüchtlingen und betonten die besondere Bedeutung der Wertschätzung. 23 Teilnehmer von verschiedenen Vereinen und Asylhelferkreisen nahmen an der Veranstaltung teil.
 
Andreas Baumeister, Rechtsanwalt, 2. Bürgermeister der Gemeinde Ronsberg und langjähriger Vorsitzender des SC Ronsberg, beschrieb in seinem Vortrag, dass Integration immer dann gelingt, wenn „gemeinsame Ziele definiert und verfolgt, Potenziale erkannt und gefördert und Ängste abgebaut werden“. Weitere Erfolgsgaranten seien ein würdevoller Umgang sowie der Abbau von Sprachbarrieren.
 
Wie die praktische Integrationsarbeit in einem Sportverein aussieht, beschrieb Tobias Scherbaum aus Seeg. Scherbaum unterrichtet Asylbewerber an der Berufsschule in Biessenhofen, ist beim TSV Seeg Jugendbeauftragter und Fußballtrainer und leitet den Arbeitskreis Flüchtlinge in Seeg. Ein Erfolgsmodell sei die eigene Mannschaft „International“, in der er 40 meist jugendliche Einwanderer auf den Einsatz in den regulären Fußballmannschaften des TSV Seeg vorbereitet. Hauptaufgabe sieht er darin, den Sportlern respektvoll zu begegnen. Scherbaum schätzt, dass von den Fußballern der Mannschaft „International“ in den nächsten Jahren fünf bis sechs Spieler in den Mannschaften des TSV mit eingesetzt werden können.

Mitteilung vom 03.06.2016

Landratsamt und Maschinenring helfen bei der Entsorgung von Kreuzkraut im Ostallgäu

Bei Bedarf unterstützt der Maschinenring Ostallgäu Landwirte beim Transport, der Landkreis beteiligt sich an den Entsorgungskosten.

Kreuzkraut

Kreuzkraut

Wer größere Mengen Kreuzkraut zu entsorgen hat, muss dieses zur Vergärungsanlage des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft (ZAK) in Burgberg bringen – oder bringen lassen. Bei Bedarf unterstützt der Maschinenring Ostallgäu Landwirte beim Transport, der Landkreis beteiligt sich an den Entsorgungskosten. Kleinmengen können gebührenfrei an ausgewählten Wertstoffhöfen abgegeben werden.
  
Für den Transport durch den Maschinenring muss das Material in Siloballen bereitgestellt werden. Die zu entsorgende Menge ist bis spätestens 30. Oktober anzumelden. Der Preis pro Ballen inklusive Transport und Entsorgung beträgt 35 Euro brutto. Für weitere Fragen steht der Maschinenring unter der Telefonnummer 08341 90560 zur Verfügung.
 
Es besteht auch die Möglichkeit, Material selbst zur Vergärungsanlage in Burgberg zu bringen (Vergärungsanlage Oberallgäu-Süd, Am Roßbach 1, 87545 Burgberg). Dabei ist darauf zu achten, dass das Material frisch angeliefert und aufgrund der Gefahr von Samenanflug abgedeckt werden muss. Die Abgabe ist kostenpflichtig und der zu zahlende Betrag ist in bar zu  entrichten. Vor Anlieferung muss die Lieferung bei der Anlage telefonisch angemeldet werden (Tel.: 08323 95405).
 
Kleinmengen von Kreuzkraut (maximal zehn Säcke á 100 Liter) können einmalig gebührenfrei an den Wertstoffhöfen Buchloe, Obergünzburg, Füssen und Pfronten sowie am Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf und der Hausmülldeponie Oberostendorf abgegeben werden.
 
2016 stellt der Landkreis Ostallgäu 3700 Euro zur Unterstützung der Entsorgung von Wasserkreuzkräutern zur Verfügung. Die Kosten der Entsorgung können mit bis zu 80 Prozent bezuschusst werden. Bei Selbstanlieferung kann der Antrag auf Unterstützung mit Kopien der Rechnungen bis spätestens 30. November bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Ostallgäu eingereicht werden. Bei Entsorgung durch den Maschinenring kann der Antrag bis 30.Oktober über den Maschinenring Ostallgäu eingereicht werden. Dann erfolgt keine separate Auszahlung, sondern eine Verrechnung mit Entsorgungskosten beim Maschinenring. 
 
Landratsamt gibt Tipps zur richtigen Bekämpfung von Kreuzkraut
 
In den letzten Jahren wurde ein stärkeres Auftreten von Kreuzkräutern im Allgäu festgestellt. Als Strategie zur Bekämpfung wird das Ausdunkeln der lichtliebenden Rosetten durch einen hohen Schnitt sowie eine späte Mahd ab Ende Juni empfohlen. Für die mechanische Bekämpfung ist das Ausstechen der einjährigen Rosetten sowie das Abreißen der Blütenstände wichtig. Zur Reduktion der Samenverbreitung ist es entscheidend, dass das Material nicht auf der Fläche verbleibt, sondern ordnungsgemäß entsorgt wird.

Mitteilung vom 02.06.2016

Landratsamt weist Wasserschutzgebiet Füssen in Schwangau aus

Das Verfahren zur Ausweisung des Schutzgebietes der Stadt Füssen in der Gemeinde Schwangau ist abgeschlossen – die Verordnung tritt am 3.6.2016 in Kraft.

Die Ausweisung war unumgänglich, da sich die Kritiker des Schutzgebietes nicht auf eine Alternative einigen konnten. Alle Personen, die sich gegen das Schutzgebiet gewandt haben, erhalten eine Mitteilung über die Entscheidung.
 
Von dem Brunnen in Schwangau hängt die Trinkwasserversorgung von fast 15.000 Füssener Bürgerinnen und Bürgern ab. Die Neuausweisung eines ordnungsgemäßen Trinkwasserschutzgebietes schafft die rechtlichen Voraussetzungen dafür, diese weiterhin mit einwandfreiem Trinkwasser versorgen zu können. Aufgrund zahlreicher Bedenken gegen das Schutzgebiet wurden vom Landratsamt auch immer wieder Alternativen angeboten. Trotz über zehnjährigen Verhandlungen und intensiver Bemühungen konnten sich die Kritiker aber nicht auf eine Alternative einigen. Füssen verfügt selbst über keine eigenen Quellen, die zur Ausweisung als Trinkwasserschutzgebiet geeignet sind.
 
Ordnungsgemäßes Verfahren
 
Vor Ausweisung des Schutzgebietes wurden von einem Ingenieurbüro und dem Wasserwirtschaftsamt die Schutzwürdigkeit, Schutzbedürftigkeit und Schutzfähigkeit bestätigt. Die Füssener Brunnen sind seit 30 Jahren in Betrieb und haben eine gute Wasserqualität. Auch der Tourismusbetrieb hat bisher nicht zur Beeinträchtigung der Brunnen geführt.
 
Das Wasserschutzgebiet enthält drei Zonen. Zone I beinhaltet die besonders geschützten eingezäunten Brunnenbereiche. In Zone II darf beispielsweise keine Beweidung und Begüllung stattfinden, um den Eintrag von coliformen Keimen zu verhindern. Zone III soll vor Beeinträchtigungen, insbesondere vor Bodeneingriffen schützen, die die Überdeckung des Grundwassers beeinträchtigen.
 
Grund- und Trinkwasser sind besonders kostbare Ressourcen
 
In Bayern wird fast das gesamte Trinkwasser aus Grundwasser gewonnen. Der Schutz des Grundwassers hat daher höchste Priorität. Zum Schutz des Grundwassers ist es erforderlich, Wasserschutzgebiete auszuweisen. Der Durchschnittsverbrauch von Trinkwasser in Bayern beträgt 120 Liter pro Tag und Person. In Bayern sind nur rund fünf Prozent der Landesfläche als Wasserschutzgebiet ausgewiesen, im Bundesdurchschnitt sind es rund 13 Prozent.

Mitteilung vom 01.06.2016

Gemeinden erhalten Zuschüsse zum Straßenunterhalt

Rund 2,3 Millionen Euro konnte das Landratsamt zur Unterhaltung der Gemeindestraßen an die Gemeinden verteilen,

Den Zuschuss aus staatlichen Mitteln erhalten Gemeinden, die nicht am örtlichen Aufkommen der Kraftfahrzeugsteuer beteiligt sind.

 

Die pauschale Zuweisung beruht auf der Länge der vorhandenen Gemeindestraßen. Die pauschalen Zuweisungen wurden zum 1. Januar 2015 unter Berücksichtigung der eingetretenen Veränderungen in den Gemeindestraßenlängen fortgeschrieben, was auch als Grundlage der Festbeträge für 2016 dient.

 

Das Geld ist in erster Linie für den ordnungsgemäßen Unterhalt der Straßen bestimmt, den die Gemeinden in ihrer Eigenschaft als Straßenbaulastträger gewährleisten müssen.
 
Zuweisungen wurden im Einzelnen an diese Kommunen geleistet.

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