Aktuelles zum Coronavirus

Mitteilung vom 17.06.2021

Nach Pandemie-Einsatz: Landrätin verabschiedet Bundeswehr-Soldaten

„Jede einzelne Soldatin und jeder einzelne Soldat war eine riesige Unterstützung für uns“, sagte Landrätin Zinnecker zu den Soldaten.

Als Geschenk überreichte die Landrätin einen hochwertigen Zinnteller des Landkreises an Oberstleutnant Michael Bertram, Kommandeur des in Füssen stationierten Gebirgsaufklärungsbataillon 230. Bertram bedankte sich mit einem Wappen seines Bataillons für die gute Zusammenarbeit.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die am Corona-Einsatz im Landratsamt Ostallgäu beteiligten Bundeswehr-Soldaten verabschiedet und ihnen für ihr Engagement gedankt. „Ohne Sie hätten wir das nicht so gut gemeistert. Jede einzelne Soldatin und jeder einzelne Soldat war eine riesige Unterstützung für uns“, sagte Zinnecker zu den Soldaten.
   
Insgesamt waren von Oktober 2020 bis Juni 2021 136 Soldaten im Landratsamt in Marktoberdorf im Einsatz. 116 vom Gebirgsaufklärungsbataillon 230 und 20 vom Sanitätsregiment 3 aus Dornstadt. Eingesetzt wurden sie in den Bereichen Zentrale Ermittlung (Cluster-Team Schule, Kindergärten etc.), Zentrale Dienste, Datenerfassung, Infektionsschutzrecht sowie in den Bereichen Testung und Entlassungsgespräche.

Mitteilung vom 17.06.2021

Coronavirus: Verdachtsfälle der Delta-Variante im Ostallgäu

Bei den sieben Verdachtsfällen werden nun weitere Laboruntersuchungen vorgenommen.

Bei sieben bereits auf SARS-CoV2 positiv getesteten Personen haben weitere Laboruntersuchungen ergeben, dass es sich um eine Coronavirus–Mutation (Variante B.1.617), die erstmals in Indien nachgewiesen wurde, handelt. Ob es sich um die sogenannte VOC-Variante (B.1.617.2, Delta Variante) handelt, müssen noch weitere Laboruntersuchungen zeigen.
 
Die Indische Mutation hat nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen drei Varianten, von denen B.1.617.2 eine besorgniserregende Variante (VOC) ist. Neben einer höheren Ansteckungsfähigkeit meldet das Robert-Koch-Institut bei dieser Variante auch Fälle, die erst am Tag 15 bis 21 nach Kontakt symptomatisch erkranken oder ohne Krankheitszeichen positiv auf SARS-CoV2 getestet werden. Wichtig ist daher zu wissen, dass auch nach dem Ablauf der bisher bekannten vierzehntägigen Inkubationszeit die Erkrankung noch ausbrechen kann oder einen asymptomatischen Verlauf nimmt. Das Gesundheitsamt Ostallgäu rät daher allen Kontaktpersonen über den maßgeblichen 14-Tage-Zeitraum hinaus auf Symptome zu achten und sich regelmäßig zu testen.

Mitteilung vom 05.06.2021

Corona-Pandemie: Ministerrat beschließt Lockerungen ab 7. Juni 2021

Niedrigere Inzidenzen und steigende Impfquote ermöglichen deutliche Lockerungen der Beschränkungen.

Die Corona-Regeln ab 7. Juni im Überblick

1. Der Katastrophenfall in Bayern wird zum 7. Juni aufgehoben.

 

2. Nur noch zwei Inzidenzschwellen (50 und 100):
Es gibt nur noch zwei Inzidenzkategorien: Gebiete mit Inzidenz < 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich < 35 entfällt. Das macht es allen leichter, sich auf klare Regelungen vor Ort einzustellen.

 

3. Vor diesem Hintergrund gelten ab dem 7. Juni als neue 13. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) für den Inzidenzbereich < 100 folgende Maßnahmen:

 

  • Allgemeine Kontaktbeschränkung: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
  • Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.) werden wieder möglich: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50,  drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedürfen nicht Geimpfte oder  Genesene eines negativen Tests.
  • Schulen: Ab dem 7. Juni findet in Gebieten mit Inzidenz < 50 wieder einschränkungsloser Präsenzunterricht für alle Schulen statt. Ab dem 21. Juni gilt das auch für alle Gebiete mit Inzidenz < 100. Bei entsprechend niedrigen Inzidenzen kehrt damit dann fast ganz Bayern zum normalen Schulbetrieb zurück. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“).
  • Kindertagesstätten kehren – soweit noch Einschränkungen bestehen – analog zu den Schulen zum Normalbetrieb zurück, bei Inzidenz < 100 also ab dem 21. Juni.
  • Hochschulen: Die Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.
  • Handel und Geschäfte: Bei einer Inzidenz unter 100 wird der Handel allgemein geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt.
  • Märkte: Märkte können outdoor wieder sämtliche Waren verkaufen.
  • Gastronomie: Die Innengastronomie wird geöffnet und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 24 h (bisher 22 h) bei einer Inzidenz unter 100 offenbleiben. Ein negativer Test ist nur bei Inzidenz zwischen 50 und 100 erforderlich. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen. Reine Schankwirtschaften bleiben indoor geschlossen.
  • Hotellerie, Beherbergung: Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten). In Gebieten mit einer Inzidenz < 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden.
  • Freizeiteinrichtungen: Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.
  • Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.
  • Flusskreuzfahrten werden ab dem 7. Juni wieder möglich unter der Voraussetzung eines negativen Tests vor jedem Landgang in Bayern und bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt.
  • Kulturelle Veranstaltungen: Veranstaltungen unter freiem Himmel sind ab dem 7. Juni bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedarf es eines Tests. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.
  • Gottesdienste: Ab dem 7. Juni ist in Gebieten mit einer Inzidenz < 100 der Gemeindegesang wieder erlaubt (indoor mit FFP2-Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet.
  • Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind künftig indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept). Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze (mit Abstand) zulässig.
  • Sport: Für alle wird Sport (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz < 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Es ist die gleiche Anzahl an Zuschauern möglich wie bei kulturellen Veranstaltungen, unter freiem Himmel also 500 Personen (bei fester Bestuhlung). Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.
  • München wird der einzige deutsche Austragungsort im Rahmen der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft sein. Die Staatregierung unterstützt ausdrücklich Überlegungen, als Testlauf und Pilotprojekt für den Sport die Spiele der Fußball-Europameisterschaft unter strengen Hygienevorgaben und mit einer erweiterten Zuschauerzahl zuzulassen. Es ist jetzt zu entscheiden, inwieweit unter den Voraussetzungen (1) vorbildlicher Infektionsschutzkonzepte der Spielveranstalter, (2) eines negativen aktuellen PCR-Tests jedes einzelnen Zuschauers und (3) einer gesicherten Zerstreuung der Zuschauer vor und nach dem Spiel ausnahmsweise erhöhte Zuschauerzahlen von bis zu 20 % der Kapazität (das sind ca. 14.000) zugelassen werden können.
  • Alten- und Pflegeheime: Die Testpflicht für Besucher entfällt in Gebieten mit Inzidenz < 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig.

  

4. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird die nötigen Rechtsänderungen vornehmen. Die zuständigen Staatsministerien werden beauftragt, die geltenden Hygienerahmenkonzepte entsprechend anzupassen.

 

  • Bundesnotbremse eins zu eins: In Gebieten  mit einer Inzidenz > 100 gilt die Bundesnotbremse künftig eins zu eins. Es gibt keine ergänzenden bayerischen Regelungen mehr. Für die Ausgangssperre heißt das, dass – wie vom Bund vorgesehen – zwischen 22 und 24 Uhr im Freien künftig körperlichen Bewegung erlaubt ist („Hamburger Modell“). Es besteht die Hoffnung, dass die Inzidenzen dauerhaft und flächendeckend so stark sinken, dass es künftig nur wenige Gebiete gibt, die noch von der Bundesnotbremse erfasst werden.
  • Entbürokratisierung: Zusätzliche Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungsbehörden sind nicht mehr erforderlich. Alle Regelungen ergeben sich direkt aus der Verordnung selbst.
Mitteilung vom 31.05.2021

Corona-Pandemie: Ab 1. Juni treten weitere Lockerungen in Kraft

Grund: Der Landkreis hat auf fünf aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz von 50 unterschritten.

Unter anderem benötigt man beim Besuch von Gastronomie sowie Handels- und Dienstleistungsbetrieben keinen Termin mehr. Außerdem wird kein Nachweis eines negativen Corona-Tests, einer überstandenen Infektion oder einer kompletten Impfung mehr benötigt.
   
Informationen zu weiteren Lockerungen finden Sie in der neuen Bekanntmachung und Allgemeinverfügung des Landkreises Ostallgäu.

Mitteilung vom 27.05.2021

Coronavirus-Pandemie: Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene in nicht beziehungsweise kaum genutzten Gebäuden

Es kann eine erhöhte Gefahr in Bezug auf hygienische Probleme bestehen - speziell in Hinblick auf Legionellen.

Die geringere Nutzung von Trinkwasser-Installationen könnte negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität haben und sollte daher nicht vernachlässigt werden. Hierzu hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein Merkblatt veröffentlicht, in dem erläutert wird, was zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene unternommen werden kann.
  
Das Merkblatt vom LGL Bayern ist hier abrufbar.

Mitteilung vom 19.05.2021

Inzidenz stabil unter 100 – Tourismus soll am Freitag starten

Landrätin Zinnecker stellt Antrag auf weitere Öffnungen, da der 7-Tage-Inzidenzwert an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt.

Mit dem heutigen Mittwoch hat der Landkreis Ostallgäu an fünf Tagen in Folge den Inzidenzwert von 100 unterschritten. Landrätin Maria Rita Zinnecker macht nun von der Möglichkeit Gebrauch, den Antrag auf weitere Öffnungen für den touristischen Bereich an die Regierung von Schwaben und das Bayerische Gesundheitsministerium zu stellen. „Wir haben lange auf diese positive Entwicklung der Zahlen gewartet. Wir waren vorbereitet und konnten heute Vormittag bereits den Antrag an die Behörden senden. Wir hoffen, dass wir bis spätestens morgen grünes Licht erhalten. Unser klares Ziel ist es, dass wir weitere Öffnungen ab Freitag, 21. Mai, zulassen können“, macht Zinnecker deutlich. Neben Beherbergungsbetrieben und der Außengastronomie können dann beispielsweise auch Seilbahnen, Schifffahrt, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Auch kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kultur kann wieder stattfinden. Alles unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.
 
Dass die Öffnungen wie geplant umgesetzt werden können, hängt nun noch von der Zustimmung der Regierung von Schwaben und des Bayerischen Gesundheitsministeriums ab. „Ich gehe davon aus, dass dies nur eine Formsache ist. Sobald wir die Zustimmung haben, werden wir die Allgemeinverfügung dazu bekanntmachen. Bitte verfolgen Sie morgen und am Freitag die Berichterstattung oder unsere Homepage“, sagt Zinnecker. Noch vor wenigen Wochen waren aufgrund von Inzidenzzahlen von weit über 200 Öffnungsschritte in weiter Ferne. Jedoch haben sowohl das Landratsamt als auch die Allgäu GmbH und der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben mit ihren Mitgliedern in dieser Zeit nichts unversucht gelassen, um für Öffnungen zu werben und Konzepte zu entwickeln. „Diese Arbeit kommt uns jetzt natürlich zu Gute. Sowohl im Bereich der Verwaltung als auch bei den touristischen Dienstleistern sind alle startklar und können schnell reagieren“, beschreibt die Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende die vergangenen Tage und Wochen. Möglich wurde dies aber alles nur durch den Rückgang der Inzidenzwerte. Zinnecker: „Der Dank gilt der Bevölkerung, denn nur das Einhalten der Regeln sowie die Nutzung der Tests und Annahme der Impfangebote haben uns in diese positive Situation gebracht.“
 
Neue Regelungen ab Freitag
 
Erfreulicherweise hat die gesunkene Inzidenz auf jeden Fall auch Auswirkungen auf den Einzelhandel, die Schulen und die Ausgangssperre. Zinnecker erklärt, dass es auch hier Erleichterungen gibt und die Ausgangsperre wegfalle. So können sich ab Freitag zwei Haushalte, insgesamt fünf Personen, treffen. Im Einzelhandel ist click & meet ohne Test möglich. Außerschulische Bildungsstätten, Musik- und Fahrschulen können wieder in Präsenz unterrichten und Kultureinrichtungen sind wieder geöffnet. Natürlich sind auch hier die Hygienekonzepte und die gesetzlichen Vorgaben zu beachten. „Wir können uns nun über Erleichterungen und Öffnungen freuen, dürfen aber nicht leichtsinnig werden. Steigen die Werte an drei Tagen wieder über 100, würde die Bundesnotbremse wieder in Kraft treten. Aber ich bin optimistisch, dass wir zumindest über die Pfingstferien ein Stück Normalität zurückgewinnen“, sagt Zinnecker. 
 
Für die Schulen gilt für den letzten Schultag vor den Ferien aber noch die bisherige Unterrichtsregelung. Zinnecker dazu: „Aus organisatorischer Sicht wäre alles andere nicht möglich gewesen, auch hätte einen Wechsel am letzten Tag vor den Ferien niemand verstanden.“

 

Die amtliche Bekanntmachung zu den neuen Regelungen finden Sie hier.

Mitteilung vom 10.05.2021

Öffentliche Bekanntmachung des Landratsamts Ostallgäu

Ab dem 11. Mai 2021 gelten im Landkreis Ostallgäu neue Regelungen. Hier die aktuelle Bekanntmachung dazu.

Auf Grund von § 3 Nr. 3 der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12.BayIfSMV) vom 5. März 2021 (BayMBl. Nr.171, BayRS 2126-1-16-G), zuletzt geändert durch Verordnung vom 05.05.2021 (BayMBl. Nr. 290, BayRS 2126-1-16-G) macht das Landratsamt Ostallgäu amtlich bekannt:

Im Landkreis Ostallgäu hat die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 150 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten.

Damit gelten im Landkreis Ostallgäu ab dem 11.05.2021 diejenigen Regeln nach § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der 12.BayIfSMV, die an die Unterschreitung dieses Schwellenwerts geknüpft sind.

Insbesondere weisen wir auf die folgende Regelung hin (näheres regeln die jeweiligen Vorschriften der 12.BayIfSMV bzw. des § 28b IfSG):

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte, § 12 12.BayIfSMV

In Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Handelsangebote, die bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 nicht öffnen dürfen, ist neben der Abholung vorbestellter Waren (click and collect), auch die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig (click and meet). Dabei gilt:

· Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.

· In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

· Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

· Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein, als ein Kunde je 40 m2 der Verkaufsfläche.

· Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe von § 2 12.BayIfSMV zu erheben.

· Kunden dürfen nur eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.

Kein negatives Testergebnis müssen Kunden nachweisen, die

- vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind (geimpfte Personen), oder

- über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt (genesene Personen).

und die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und bei denen keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu solange, bis durch das Landratsamt die Überschreitung des maßgeblichen Schwellenwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen bekannt gemacht wird oder weitergehende Lockerungen bekannt gemacht werden.

Mitteilung vom 23.04.2021

Impfzentren schon bei 45.000 Impfungen – Aufruf zur Registrierung

Da die Anzahl der registrierten Personen kleiner wird, stehen die Chancen für einen schnellen Impftermin derzeit gut.

Die Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren kommen gut voran. Da die Anzahl der registrierten Personen kleiner wird, stehen die Chancen für einen schnellen Impftermin derzeit gut. Landrätin Maria Rita Zinnecker und das Bayerische Rote Kreuz als Betreiber der Impfzentren im Ostallgäu und in Kaufbeuren rufen nun besonders die Über-70-Jährigen und Über-80-Jährigen dazu auf, sich jetzt für eine Impfung zu registrieren.
 
„Rund 45.000 Impfungen sind bisher über die beiden Impfzentren erfolgt und wir erwarten in den nächsten Wochen weiter stabile Lieferungen von Impfstoffen“, erklärt Landrätin Zinnecker. Es werde also zukünftig ein ausreichendes Angebot an Impfstoff zur Verfügung stehen. „Für die Planung und Umsetzung der Impfkampagne ist entscheidend, dass genügend Impfwillige registriert sind. Nur so kann eine optimale Verteilung der Impfdosen erfolgen. Nehmen Sie das kostenfreie Impfangebot an und registrieren Sie sich im ersten Schritt über das Internet für einen Termin“, appelliert die Landrätin an alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger. Natürlich könne man sich auch an den Hausarzt wenden und dort einen Termin vereinbaren. Entscheidend ist laut Zinnecker, dass der zur Verfügung stehende Impfstoff auch so schnell wie möglich verimpft werden kann. „Das Bayerische Rote Kreuz steht mit seinen Fachkräften bereit, nutzen Sie das Angebot für einen schnelleren Weg zurück zur Normalität“, sagt Alexander Denzel vom BRK-Kreisverband Ostallgäu.
 
25.000 Personen sind derzeit für eine Impfung in den beiden Impfzentren registriert. Unter diesen ermittelt eine Software des Freistaats (BayIMCO) automatisch auf Grundlage der Prioritäten der Corona-Impfverordnung eine Reihenfolge für die Impftermine. Die meisten Registrierten sind inzwischen aus den Priorisierungsgruppen 3 und 4. Gerade für Über-70-Jährige und Über-80-Jährige ist daher jetzt die beste Gelegenheit, schnell an einen baldigen Termin für die Erstimpfung zu kommen.
 
In der besonders gefährdeten Gruppe der Über-80-Jährigen haben jetzt über 82 Prozent eine erste Impfung und auch schon über 73 Prozent eine zweite Impfung erhalten. Schon kurz nach der Betriebsaufnahme der Impfzentren wurden die Bewohner und Pflegekräfte, der Alten- und Pflegeheime in Stadt und Landkreis, die ebenfalls zur höchsten Priorität gehören, geimpft.
 
Nach den Personengruppen aus der höchsten Priorität (Stufe 1) finden auch bereits seit einiger Zeit Impfungen von Personen aus den Gruppen mit hoher Priorität (Stufe 2) statt. Dazu gehören unter anderem die Über-70-Jährigen, von denen rund ein Drittel bereits eine erste Impfung erhalten hat. In einer gemeinsamen Impfaktion des Landkreises mit den Impfzentren wurden mehr als 1000 Menschen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen oder Förderschulen arbeiten, und die ebenfalls zur Priorität Stufe 2 gehören, geimpft.

Mitteilung vom 23.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 23. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 207,5.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 26. bis 2.Mai 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 16. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 247,2.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 19. bis 25. April 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

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