Aktuelles zum Coronavirus

Mitteilung vom 15.03.2021

RKI-Inzidenzzahl für den Landkreis Ostallgäu seit drei Tagen über 100 – ab Mittwoch gilt die sogenannte „Notbremse“

Im Landkreis Ostallgäu liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) seit drei Tagen bei über 100.

Damit gilt der Wert laut Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als stabil und es treten ab Mittwoch, 17. März 2021, die in der Verordnung des Freistaates vorgesehenen Regelungen für die sogenannte „Notbremse“ in Kraft. 
 
Der Anstieg ist auf eine Zunahme der Infektionszahlen über den gesamten Landkreis zurückzuführen. Nahezu zwei Drittel aller Gemeinden im Landkreis haben Coronafälle zu verzeichnen. Das Stadtgebiet Kaufbeuren ist von dieser Regelung ausgenommen, da für die kreisfreie Stadt beim RKI eigene Inzidenzen geführt werden. Die geltende bayerische Verordnung gibt dem Landratsamt keinen Spielraum, um auf lokal begrenzte Ausbruchsgeschehen zu reagieren.
 
Ausgangssperre tritt ab Mittwoch in Kraft

 
Im Wesentlichen bedeutet dies ab Mittwoch für den Landkreis Ostallgäu eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Treffen sind möglich mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Kinder unter 14 Jahren, die zum eigenen Hausstand gehören, bleiben außer Betracht. Im Einzelhandel ist nun wieder „Click&Collect“ möglich. Buchhandlungen dürfen wie beispielsweise Baumärkte, Gartencenter und auch Friseure weiter geöffnet bleiben. Nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung bleibt erlaubt, die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt. Museen und Kulturstätten werden wieder geschlossen.
 
Fahrten zum Einkaufen oder zum Besuch sind weiterhin im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich. Zu beachten sind jedoch die Zeiten der Ausgangssperre. Beispielsweise begeht ein Kaufbeurer, der um 22 Uhr in den Landkreis fährt, eine Ordnungswidrigkeit. Ein Ostallgäuer, der um 22 Uhr nach Kaufbeuren fährt, kann sich dort erlaubt aufhalten, aber erst um 5 Uhr zurück in den Landkreis. Diese Regelungen gelten, bis der Inzidenzwert wieder drei Tage in Folge stabil unter 100 gesunken ist. Dazu erfolgt wieder eine Bekanntmachung des Landratsamtes. Die Regelung für Schulen und Kindertagesstätten ist davon unabhängig, für sie ergeht jeweils am Freitag jeder Woche eine eigene Bekanntmachung, welche die Regeln für die kommende Woche festlegt.

Zu den amtlichen Bekanntmachungen.

Mitteilung vom 12.03.2021

Amtliche Bekanntmachung: kommende Woche Präsenzunterricht in Schulen und eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas

Die 7-Tage-Inzidenz im Ostallgäu liegt am heutigen Freitag, 12. März, laut Robert-Koch-Institut bei 95,6.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung: Es findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder dürfen nur öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu von Montag 15. März 2021 bis 21. März 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 11.03.2021

Coronavirus: Steigende Inzidenz im Landkreis Ostallgäu

Die Inzidenz ist nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen.

Damit hat der seit Ende Februar zu verzeichnende steigende Trend der Inzidenzzahlen im Landkreis einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
 
Hintergrund des Anstieges von 50 auf 100 sind neben eines Infektionsgeschehenes im Buchloer Unternehmen Vion auch viele weitere Infektionen verteilt auf die Kommunen im gesamten Landkreis.
 
Folgen für die bestehenden Lockerungen im öffentlichen Leben entstehen erst, wenn der Wert 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Entscheidend ist die amtliche Bekanntmachung der Überschreitung durch das Landratsamt.
 
Die Entwicklung der nächsten Tage ist abzuwarten. Für Schulen und Kindertagesstätten erfolgt jeweils am Freitag eine Bekanntmachung der für den Betrieb maßgeblichen Inzidenzzahl.

Mitteilung vom 07.03.2021

Freistaat Bayern lässt im Ostallgäu ab 8. März eingeschränkte Lockerungen zu

Über das Wochenende stieg der Inzidenzwert im Ostallgäu auf über 60.

Im Landkreis Ostallgäu gelten eingeschränkte Lockerungen des Inzidenzbereichs 50 bis 100.

Damit gilt nach der neuen 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und einer aktuellen Bekanntmachung des Bayerischen Gesundheitsministeriums für den Landkreis der Inzidenzbereich von 50 bis 100. Dadurch treten in eingeschränktem Umfang Lockerungen ein.

Ab Montag, 8. März 2021, treten demnach folgende Regelungen in Kraft:

  • Private Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten (Kinder unter 14 Jahren bleiben bei der Gesamtzahl außer Betracht) sind erlaubt.
  • Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote („Click&meet“), wobei eine Kundin oder ein Kunde pro angefangene 40 m² Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Kontaktdatenerhebung zugelassen werden kann.
  • Individualsport maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und unter freiem Himmel Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren.
  • Öffnung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung.
  • Buchhandlungen werden dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Sie können somit auch mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 m² für die ersten 800 m² Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m² wieder öffnen. Büchereien, Archive und Bibliotheken werden unter den gleichen Voraussetzungen wieder geöffnet.


Nachdem die meisten Landkreise und kreisfreien Städte im Bereich der eingeschränkten Lockerungen liegen, bittet Landrätin Maria Rita Zinnecker die Bürgerinnen und Bürger, die Lockerungen verantwortungsvoll zu nutzen und die Schutzvorkehrungen überall einzuhalten: „Wir haben jetzt ein System, das weitere Öffnungen und damit eine Rückkehr zur Normalität zulässt, wenn sich die Werte weiter verbessern. Es liegt an uns allen, dieses Ziel zu erreichen.“

Mitteilung vom 11.02.2021

Mobile Impfteams impfen immobile Personen zu Hause

Nach Abschluss der Impfungen in den Senioren- und Pflegeheimen werden sie Menschen, die nicht selbst ins Impfzentrum kommen können, vor Ort impfen.

Zum zentralen Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu gehören auch die sogenannten Mobilen Impfteams. Deren Aufgabe: Menschen zu impfen, die nicht selbst ins Impfzentrum kommen können. Die Mobilen Teams werden damit beginnen, sobald die derzeit laufenden Impfungen in den Senioren- und Pflegeheimen abgeschlossen sind.
 
Bereits 8.316 Impfungen sind seit Anfang Januar in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams im Landkreis Ostallgäu und in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren erfolgt. Davon haben 5.350 Personen die erste Impfung und 2.966 auch schon die zweite Schutzimpfung erhalten. In allen 13 Senioren- und Pflegeheime im Landkreis wurde eine erste und zweite Schutzimpfung durchgeführt. In der Gruppe der Über-80-Jährigen sind schon 23 Prozent erst- und knapp 14 Prozent zweitgeimpft. Aktuell haben 1.311 Personen einen Termin für einen Besuch im Impfzentrum, insgesamt 18.549 weitere sind in der bayrischen Online-Terminvergabe registriert.
 
Nicht möglich, selbst ins Impfzentrum zu kommen
 
Unter den vielen Menschen, die sich bereits registriert haben, sind auch Personen, denen es nicht möglich ist, selbst ins Impfzentrum zu kommen, weil sie aus gesundheitlichen Gründen das Krankenbett oder Haus nicht verlassen können. Diese Menschen werden unmittelbar vor Ort durch die Mobilen Impfteams geimpft. Sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist und letzte Fragen zum Transport geklärt sind, kann mit diesen Impfungen begonnen werden. Der Landkreis sieht die Mobilen Impfteams derzeit als wichtigen Schritt der Impfstrategie. Sobald höhere Impfstofflieferungen möglich sind, sollen künftig auch Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte oder weitere Angebote möglich sein. Dies hängt aber von den Planungen des Bundes und des Freistaates ab.

Mitteilung vom 11.02.2021

Krankenhaus Buchloe: Genomsequenzierung bestätigt Verdacht auf Virusmutation

Die Ganzgenomsequenzierung des vor rund zwei Wochen eingelieferten Verdachtsfalles ergab die Zugehörigkeit zur südafrikanischen Viruslinie.

Das hat das Gesundheitsamt Landsberg dem Landratsamt Ostallgäu mitgeteilt. Die Sequenzierung wurde vom Gesundheitsamt Landsberg beauftragt, da sich der Patient im Landkreis Landsberg aufgehalten hatte und dort der Test abgenommen wurde, der zum Verdacht führte. Die Coronavirus-Variante B.1.351 – auch als 501Y.V2 bezeichnet – wurde in Südafrika entdeckt und ist mittlerweile in vielen Ländern nachgewiesen.

Mitteilung vom 05.02.2021

Zweite Reihentestung negativ – Aufnahme- und Abverlegungsstopp für das Krankenhaus Buchloe wieder aufgehoben

Die bei der ersten Reihenuntersuchung negativ getesteten Mitarbeiter wurden auch bei einer zweiten Untersuchung alle negativ auf das Coronavirus getestet.

Am gestrigen Donnerstagabend hat das Landratsamt Ostallgäu die Ergebnisse der zweiten Reihentestung am Krankenhaus in Buchloe erhalten: Die bei der ersten Reihenuntersuchung negativ getesteten Mitarbeiter der CoViD-Station wurden auch bei einer zweiten Reihenuntersuchung wiederum alle negativ auf das Coronavirus getestet.
 
Behörde und Klinik können nun mit der notwendigen Sicherheit davon ausgehen, dass die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Patienten mit einer neuartigen Virusvariante (VOC) ausreichend waren und es zu keiner Verbreitung innerhalb oder außerhalb der CoViD-Station gekommen ist. Auch eine von der Klinik parallel dazu im gesamten Haus durchgeführte Reihenuntersuchung der Patienten und Mitarbeiter stützt dieses Ergebnis.
 
Das Gesundheitsamt Ostallgäu nahm daher die vorsorglich verhängten Schutzmaßnahmen wieder zurück und beendete den Stopp der Aufnahme und Abverlegung von Patienten. Das Ergebnis der Sequenzierung des VOC-Verdachtsfalles liegt noch nicht vor.
 
Das Landratsamt Ostallgäu wird bei Vorliegen neuer Erkenntnisse wieder informieren.

Mitteilung vom 02.02.2021

Ergebnis der Reihentestung im Buchloer Krankenhaus

Von 40 Mitarbeitern sind 35 negativ und fünf positiv auf Corona getestet worden. Die fünf positiven Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne.

Das Ergebnis der Reihentestung am Buchloer Krankenhaus, die bei Mitarbeitern im Zusammenhang mit dem VOC-Verdachtsfall erfolgte, liegt vor. Von 40 Mitarbeitern sind 35 negativ und fünf positiv auf Corona getestet worden. Die fünf positiven Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne. Für die positiven Befunde wurde ebenfalls die Sequenzierung auf die Virusmutation veranlasst.
 
Getestet wurden alle Mitarbeiter, die auf der Covid-Station im Krankenhaus in Buchloe gearbeitet haben. Morgen werden die 35 negativ getesteten Mitarbeiter erneut getestet.
 
Das Ergebnis der Sequenzierung des Testes des Verdachtsfalles liegt noch nicht vor. Die für das Krankenhaus in Buchloe angeordneten Einschränkungen für Patienten und Besucher bleiben weiterhin bis auf weiteres bestehen.
 
Das Landratsamt Ostallgäu wird wieder informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Mitteilung vom 01.02.2021

Verdacht auf Coronavirus-Mutation im Buchloer Krankenhaus

Bei einem Patienten im Krankenhaus Buchloe besteht der Verdacht auf eine Infektion mit einer mutierten Variante des Coronavirus SARS-CoV-2.

Es handelt sich dabei möglicherweise um die südafrikanische oder die brasilianische Mutation. In der Klinik wurden inzwischen strenge Schutzmaßnahmen getroffen.
 
Der Patient wurde am 27. Januar als CoViD-19-Fall in die Klinik Buchloe eingeliefert und in der CoViD-Station aufgenommen. Bei ihm wurde eine mittelschwere Lungenentzündung mit Sauerstoffbedürftigkeit diagnostiziert. Im Rahmen der ersten Laboranalyse wurde das SARS-Spike-Protein 501 Y nachgewiesen, das auf die südafrikanische oder brasilianische Mutation des Coronavirus hinweist. Mit einem endgültigen und belastbaren Ergebnis wird in den kommenden Tagen gerechnet.
 
Einzelisolation und Aufnahmestopp

 
Zum Schutz des Personals und der Patienten wurden am Krankenhaus strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen ergriffen. Der Patient wurde einzeln isoliert. Außerdem ist das Krankenhaus Buchloe derzeit für alle Aufnahmen und Abverlegungen gesperrt. Für Personal und Patienten der CoViD-Station, der nebenan gelegenen Station sowie des Notfallzentrums am Krankenhaus wurde ein Reihentest veranlasst. Bis zum Vorliegen der Abstrichergebnisse erfolgt keine Entlassung von Patienten aus der CoViD-Station.
 
Das Landratsamt Ostallgäu wird informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Mitteilung vom 28.01.2021

Landrätin und Bürgermeister eröffnen Corona-Testzentrum in Füssen

Gemeinsam mit Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter hat Landrätin Maria Rita Zinnecker das Corona-Testzentrum am Eisstadion in Füssen eröffnet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Maximilian Eichstetter eröffnen das Testzentrum. Die Bildrechte liegen beim Landkreis Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Maximilian Eichstetter eröffnen das Testzentrum. Die Bildrechte liegen beim Landkreis Ostallgäu.

Das Testzentrum wurde vor allem für die zügige Testung von Grenzpendlern eingerichtet. Im Januar war die Corona-Testpflicht für Grenzpendler auf Grundlage der bundesweiten Corona-Einreise-Verordnung wiedereingeführt worden. Insgesamt pendeln rund 500 Ostallgäuer täglich zur Arbeit nach Österreich. Testen lassen können sich dort auch alle Bürgerinnen und Bürger aus dem südlichen Landkreis. „Wir schaffen mit diesem Zentrum für alle Menschen im südlichen Landkreis eine schnelle, kostenlose und wohnortnahe Testmöglichkeit“, sagte Landrätin Zinnecker bei der Eröffnung. Das Testzentrum wird – wie das Zentrum in Marktoberdorf – vom Allgäu Medical Service betrieben.

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